Aktuelle Nachrichten

Hier gibt es Informationen zum nationalen und internationalen Badmintongeschehen. Außerdem werden im Archiv ausführliche Statistiken von zahlreichen Turnieren zusammengestellt.

Marc Zwiebler (31, 1. BC Bischmisheim) holte sich in Bielefeld seinen neunten Titel im Einzel. Bild: Brahms

Marc Zwiebler holt bei den Deutschen Meisterschaften den Rekord

Von Bernd-Volker Brahms

7.2.2016 - Der mittlerweile 31 Jahre alte Marc Zwiebler (1. BC BIschmisheim) hat der 64. Deutschen Meisterschaften in Bielefeld seinen Stempel aufgedrückt wie nie zuvor. „Was für ein unglaublicher Tag“, postet Zwiebler nach dem Finaltag bei Facebook. Der gebürtige Bonner konnte sich nicht nur seinen neunten Titel im Einzel holen und damit einen neuen Rekord aufstellen, außerdem wurde er Vizemeister im Mixed zusammen mit Carla Nelte (25, TV Refrath) und wurde obendrein als Sportler des Jahres 2015 geehrt. Vor einem Jahr hatte Zwiebler bei der Anzahl der Einzeltitel mit dem ehemaligen Europameister Dr. Wolfgang Bochow gleichgezogen, der zwischen 1963 und 1975 achtmal gewinnen konnte, jetzt zog er an ihm vorbei und ist Rekordsieger. Im Dameneinzel konnte die 26-jährige Olga Konon (1. BC Bischmisheim) sich ihren dritten Titel nach 2012 und 2015 sichern. Hier geht es zur Bildergalerie.

2015 holte er sich bei der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld den Titel im Doppel. Bild: Brahms

Max Schwenger muss Karriere beenden

Von Bernd-Volker Brahms

2.2.2016 - Der 23-jährige Nationalspieler Max Schwenger (TV Refrath) muss seine Karriere vorzeitig beenden. Das bestätigte der Bayer jetzt in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Schwenger, der 2015 deutsche Meister im Doppel zusammen mit Josche Zurwonne (SC Union 08 Lüdinghausen) geworden ist, war im Mai an der Hüfte operiert worden und startete im Oktober ein vielversprechendes Comeback, ehe der Rückschlag kam. "Es ist mir sehr schwer gefallen, diesen Schritt zu gehen", sagte Schwenger. Aber die gesundheitlichen Prognosen ließen dies als vernünftig erscheinen. Er werde sich jetzt auf seine berufliche Karriere konzentrieren.

Olympiasieger Taufik Hidayat (Mitte in Schwarz) zeigt Besuchern sein Trainingszentrum im Süden der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Bild: Bernd-Volker Brahms

 

Zu Besuch bei Taufik Hidayat 

Von Bernd-Volker Brahms

18.8.2015 - Am 10. Dezember 2012 eröffnete der indonesische Olympiasieger Taufik Hidayat im Süden der Hauptstadt Jakarta sein Trainingszentrum, die Taufik Hidayat Arena. Badminton-News sah sich vor Ort um. Der Hausherr war auch dort und zeigte gerade dem Yonex-Chef Ben Yoneyama seine Halle, in der vor allem Jugendliche trainieren, aber auch ausländische Spieler wochenweise sich fit machen. Die Spieler können in der Arena übernachten, das Haus ist mit zahlreichen Gästebetten ausgestattet. Es gibt auch einen Shop für Schläger, Bälle, Schuhe und Merchingdising-Produkten der Halle. Noch im Aufbau befindet sich das Museum, in dem Taufik Hidayat seine sportliche Karriere in Bildern, Pokalen, Medaillen und Einzelstücken aus seiner Karriere ausstellen möchte. Das Video gibt einen Eindruck von der Halle:

Die Spanierin Carolina Marin freut sich über ihren zweiten WM-Titel. Bild: Brahms

Foto-Impressionen zur WM

Von Bernd-Volker Brahms

17.8.2015 - Badminton-News war bei der WM im indonesischen Jakarta vom 10. bis 16. August 2015 vor Ort mit dabei. Es entstanden Hunderte Aufnahmen. In einer Bildergalerie sind ein Teil dieser Bilder aus dem wohl badmintonverrücktesten Land der Welt zu sehen. Die WM hielt einige Dramen parat.

Allen voran schrieb die Spanierin Carolina Marin Badminton-Geschichte und holte sich als erste Europäerin einen zweiten Einzeltitel - und das mit 21 Jahren. Tragischer Held war einmal mehr der Malaysier Lee Chong Wei (32), der zum vierten Mal in Folge ein WM-Endspiel verlor. Diesmal - wie schon 2014 - gegen den Chinesen Chen Long. Hier geht es zur Bildergalerie   

Nach dem Halbfinalspiel bei der WM in Kopenhagen gegenm Viktor Axelsen am 30. August wurde die verhängnisvolle Dopingprobe bei Lee Chong Wei genommen. Bild: Brahms

Lee: "Ich habe nie betrogen"

Von Bernd-Volker Brahms

10.11.2014 - Nach Wochen des Schweigens meldet sich nun auch Lee Chong Wei zu seinem Doping-Fall zu Wort. Über seine Facebookseite wies der 32-jährige auf seine Facebookseite auf Zitate hin, die der malaysische Sportblogger Satwant Singh Dhaliwal in den vergangenen Wochen notierte. Lee selbst schreibt lediglich: "Ich möchte jedem danken, die mich in diesen schwierigen Zeiten unterstützen. Es gibt so viele unbeantwortete Fragen und ich hoffe, mich bald rehabilitieren kann." 

 Nach Informationen des Bloggers habe Lee gesagt, dass seine Knie gezittert hätten und er weder stehen noch sitzen konnte, als er den Brief erhalten habe, in dem gestanden habe, dass er den Dopingtest nicht bestanden habe. "Ich sah meine ganz Leben in einem Blick an mir vorbeiziehen, die vergangenen 15 Jahre gingen in Rauch auf, ich war am Boden zerstört und wusste nicht, was ich tun soll."

 Er habe die Substanz letztmals am 18. Juli verabreicht bekommen, als medizinische Maßnahme. Ein Wettkampftest am 15. August fiel negativ aus. Es sei ein Mysterium, wie die Substanz am 30. August in seinem Körper gefunden werden konnte. "Ich habe nie betrogen und habe auch keine Versuch dazu unternommen." Es habe ihn wie ein Blitzschlag getroffen, der alles zerstört, wofür er so hart gearbeitet habe, sagte Lee.

Lee Chong Wei (32) wurde bei der WM im August in Kopenhagen positiv auf Doping getestet. Auch die B-Brobe ist positiv, wie sich heute bestätigte. Bild: Brahms

Weltranglistenerster Lee Chong Wei auch bei der B-Probe positiv getestet

Von Bernd-Volker Brahms

8.11.2014 - Der Weltranglistenerste Lee Chong Wei (32) ist positiv auf Doping getestet worden. Der Vizepräsident des malaysischen Badmintonverbandes, Mohamad Norza Zakaria, bestätigte am Samstag bei einer Pressekonferenz in Kuala Lumpur, dass auch die P-Probe auf die Substanz Dexamethasone getestet wurde.

Allerdings nannte Zakira nicht den Namen des Atlethen. Übereinstimmend hatten jedoch mehrere asiatische Medien schon vor zwei Wochen darüber berichtet, dass es sich um den 32-jährigen Lee Chong Wei handelt, der seit mehr als fünf Jahren die Weltrangliste anführt.

Der malaysische Offizielle sagte in der Pressekonferenz, dass es noch eine Anhörung des Athleten beim Weltverband Badminton Wolrd Federation geben werden. Lee wurde zunächst vom malaysischen Verband gesperrt, ihm droht eine zweijährige Sperre von allen internationalen Turnieren. Mehr zum Doping-Fall hier

Seit 1988 wird in der Bonner Hans-Riegel-Halle ein kommerzielles Badminton-Center betrieben. Bild: Brahms

Das Ende eines Badminton-Denkmals?

Von Bernd-Volker Brahms

14.10.2014 - Seit geraumer Zeit ist in Bonn die Hans-Riegel-Halle geschlossen, wie der General-Anzeiger in der ehemaligen Bundeshauptstadt schreibt. Die 1953 gebaute Rundsporthalle gilt als Wiege des Badmintonsportes in Deutschland und wurde vom Haribo-Fabrikanten und Badminton-Pionier Hans Riegel (1923-2013) auf dem Haribo-Firmengelände errichtet. Bis zu seinem Tod vor einem Jahr hatte Riegel die Hand über die Halle gehalten, in der ein Freund von ihm seit 25 Jahren ein Badminton-Center betrieb. Es werde an einem Konzept für die Halle gearbeitet, versichert ein Unternehmenssprecher. Haribo fühle sich dem Badmintonsport weiterhin verbunden. Nach Angaben der Stadt stehe die Halle nicht unter Denkmalschutz, eine Abrissgenehmigung wurde bislang nicht beantragt. Schon zu Riegels Lebzeiten hatte es immer wieder geheißen, dass das Firmengelände in Bonn-Kessenich zu klein sei und es daher Umzugspläne gebe. 

Der Däne Hans-Kristian Vittinghus (28) ist als äußerst fairer Sportsmann bekannt. Nun hat er sich auch der Wett-Mafia wiedersetzt. Bild: Brahms

Dänische Profis schlagen Angebot der Wett-Mafia aus und informieren Weltverband

Von Bernd-Volker Brahms

13.10.2014 - Die beiden dänischen Profis Hans-Kristian Vittinghus (28, Bild) und Kim Astrup (22) haben sich Manipulationsversuchen der Wett-Mafia widersetzt und den Weltverband BWF eingeschaltet. Nach Angaben der BWF wurden die Spieler im Juni bei dem mit 250.000 US-Dollar Super Series Japan Open angesprochen, ihre Partie absichtlich zu verlieren. Der Weltverband schaltete die Polizei ein und hielt den Vorfall zunächst unter Verschluss, um die Bemühungen der Polizei nicht zu behindern, heißt es in einer Presseerklärung vom Wochenende. "Die BWF ist sehr zufrieden, dass die beiden angesprochenen Spieler, das Angebot zu Spielmanipulationen strikt abgelehnt haben und sich entsprechend des Whistle Blower-Systems des Weltverbandes gemeldet haben", sagte BWF-Präsident Poul-Eric Høyer-Larsen.

Nach Angaben des dänischen Fernsehsenders DR1 handelt es sich bei den angesprochenen Profis um Hans-Kristian Vittinghus, der aktuell in der Weltrangliste auf Rang 9 geführt wird, sowie um Doppelspezialist Kim Astrup, Nummer 22 der Welt. In Interviews sprachen die beiden am Sonntag darüber, dass sie von einem Malaysier angesprochen worden waren, der nicht zur Badminton-Szene gehört. Beiden waren umgerechnet zwischen 2500 und 3000 Euro für die Manipulation versprochen worden.

Daumen hoch für Marc Zwiebler: Der Europameister ist erstmals die Nummer 10 der Weltrangliste - so gut wie kein deutscher Akteur jemals im Herreneinzel. Archivbild: Brahms

Europameister
Marc Zwiebler steigt erstmals in die Top Ten auf

Von Bernd-Volker Brahms

26.09.2013 - Der siebenfache deutsche Meister und Europameister Marc Zwiebler (BC Beuel) ist in der heute veröffentlichten Weltrangliste erstmals in die Top Ten aufgestiegen. "Ich hoffe, ich kann die Position lange halten und vielleicht sogar noch verbessern", sagte der 29-Jährige. Noch nie hat es ein deutscher Spieler in der seit 1990 geführten Rangliste derart hoch geschafft. Wie der Bonner gegenüber badminton-news.de verriet, hofft er auch noch auf das Super Series Final im Dezember, für das sich die besten acht Spieler qualifizieren. Die Chancen stehen gut. Bester Europäer ist im Übrigen derzeit der Däne Jan O. Jörgensen auf Platz fünf der Weltrangliste. Die vereinslose Juliane Schenk wird weiterhin auf Position drei geführt, nachdem sie kurzzeitig einmal am 20. Juni für eine Woche auf Platz zwei gestanden hatte.  

Juliane Schenk hat 99 Länderspiele im Trikot der Nationalmannschaft bestritten - ein weiteres wird nicht hinzukommen. Bild: Brahms

Juliane Schenk erklärt Rücktritt aus der Nationalmannschaft "Es gab Respektlosigkeit meiner Arbeitsphilosophie gegenüber."

Von Bernd-Volker Brahms

31.5.2013 - Deutschlands beste Badmintonspielerin Juliane Schenk hat am heutigen Freitag den Rücktritt aus der Nationalmanschaft zum Ende des Jahres erklärt. Nur einen Tag, nachdem sie erstmals auf Rang drei der Weltrangliste geklettert ist, zog sie einen Schlussstrich unter eine lang andauernde Misere zwischen Verband und Spielerin. Spätestens seit den verkorksten Olympischen Spielen in London war das Tischtuch beider Parteien nahezu zerrissen. "Es ist ein sportlicher Verlust für den Verband", sagte der Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbandes (DBV), Martin Kranitz, auf Anfrage von badminton-news.de. Allerdings habe es seit nahezu zwei Jahren Unstimmigkeiten gegeben, die eine Zusammenarbeit erschwerten. Sie habe nicht die ihr gebührende Unterstützung vom Verband erfahren, sagte die 30-Jährige Vize-Europameisterin schon in London, wo sie im Achtelfinale als Medaillenkandidatin ausgeschieden war.  "Wer letztlich versucht mich auch noch auf Norm zurecht zu stutzen, damit ich gefügiger werde, hat mir dankenswerterweise die Augen geöffnet, dass mein Weg im DBV zu Ende geht", schrieb Schenk am Freitag in einer Erklärung. Mehr

Nach seinen sportlichen Erfolgen in den 1990er Jahren hat der Däne Poul-Erik Høyer nun auch in der Administration des Badmintonsportes die höchsten Weihen erlangt. Bild: BE

Däne Poul-Erik Høyer ist neuer Präsident der Badminton World Federation

Von Bernd-Volker Brahms

18.05.13 - Der 47-jährige Däne Poul-Erik Høyer ist neuer Präsident der Badminton World Federation. Der Olympiasieger von 1996 setzte sich am Samstag im malaysischen Kuala Lumpur bei einer Mitgliederversammlung mit 145 zu 120 Stimmen gegen den Indonesier Justian Suhandinata durch. Høyer war bislang der Präsident der Badminton Europe Confederation und ist seit 20 Jahren der erste Europäer auf dem obersten Posten des Weltverbandes. Er hat im Vorfeld seiner Wahl erklärt, dass er den Verband sportlich so weiterentwickeln möchte, dass Badminton auch künftig im olympischen Programm vertreten bleibt. Es sei keinesfalls sein Ansinnen, die Administration des Verbandes zurück nach Europa zu holen, sondern in Kuala Lumpur zu belassen. Der bisherige Präsident Kang Joung Joong aus Korea, der seit 2005 amtierte, war für eine dritte Amtszeit nicht mehr angetreten. Mehr

Hans Riegel machte den Badmintonsport seit den 1950er Jahren in Deutschland populär. Bild: Haribo

Bonner "Haribo"-Unternehmer und Badminton-Pionier Hans Riegel wird 90 Jahre alt

Von Bernd-Volker Brahms

10.03.13 - Am heutign Sonntag wird der Badminton-Pionier Dr. Hans Riegel 90 Jahre alt. Vielfach wird dieser Tage seine unternehmerische Leistung gewürdigt. Von Bonn aus baute er zusammen mit seinem Bruder Paul Riegel (1926-2009) mit "Haribo" sein weltweit tätiges Gummibärchen-Imperium mit heute rund 6000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund zwei Milliarden Euro auf. Wesentlich weniger bekannt ist die Tasache, dass Hans Riegel Anfang der 1950er Jahre den Badmintonsport nicht nur in seiner Heimatstadt Bonn, sondern in ganz Deutschland vorranbrachte. Mehr

Der Höhenflug von Juliane Schenk endete im Endspiel der German Open gegen die amtierende Weltmeisterin Wang Yihan. Bild: Brahms

German Open: Juliane Schenk unterliegt im Finale gegen Weltmeisterin 

Von Bernd-Volker Brahms

5.3.2013 - Die deutsche WM-Dritte Juliane Schenk (EBT Berlin) hat am Sonntag in Mülheim zum dritten Mal das Endspiel der German Open im Badminton verloren. Nach 39 Minuten unterlag die 30-Jährige bei dem mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix-Turnier mit 14:21, 13:21 gegen Weltmeisterin Wang Yihan aus China. Vize-Europameisterin Juliane Schenk, die in der Weltrangliste auf Rang vier geführt wird, fand von Anfang an kein Mittel gegen die Asiatin. "Der Druck von meiner Gegnerin war enorm, außerdem bin ich nicht richtig zu Potte gekommen", sagte die Deutsche, die bereits 2010 und 2012 das Finale der prestigeträchtigsten deutschen Badminton-Veranstaltung verloren hatte. Wang hatte bereits 2009 die German Open gewonnen. Seit 38 Jahren gibt es keinen Sieg bei den German Open. Im Dameneinzel liegt ein deutscher Sie sgar schon 47 Jahre zurück. Im Herreneinzel setzte sich der topgesetzte Chinese Chen Long mit 21:17, 21:11 gegen den Indonesier Tommy Sugiarto durch.

Die Endspiele:
HE: Chen Long (China/1) - Tommy Sugiarto (Indonesien/8) 21:17, 21:11

DE: Wang Yihan (China/ 2) - Juliane Schenk (EBT Berlin/3) 21:14, 21:13
HD: Chai Biao / Hong Wei (China/ 6) - Liu Xiaolong/ Qiu Zihan (China/7) 21:10, 21:14
DD: Jung Kyung Eun / Kim Ha Na (Korea/4) - Ma Jin / Tang Jinhua (China/5) 11:21, 21:14, 21:13
MX: Shin Baek Choel / Jang Ye Na (Korea) - Anders Kristiansen / Julie Houmann (Dänemark) 21:19, 19:21, 24:22
Alle Ergebnisse

Zwölf Spieler sowie die Trainer und der Sportdirektor gehören zur erfolgreichen Mannschaft. Bild: Borisov

EM: Deutschland schlägt sensationell Dänemark mit 3:0 und wird Europameister

Von Bernd-Volker Brahms und Claudia Pauli

17.2.2013 - Der Tag geht in die deutschen Badminton-Analen als historisch erfolgreich ein: Im russischen Ramenskoje holte Deutschland erstmals die Mixed-Europameisterschaften. Die Spieler von Chef-Bundestrainer Holger Hasse besiegten im Endspiel den Seriensieger Dänemark mit 3:0. Die Weltranglistenvierte Juliane Schenk (EBT Berlin)  besiegte im Auftaktspiel Line Kjaersfeldt mit 21:9, 21:16 , anschließend erhöhte Einzel-Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) durch einen 21:17, 7:21, 21:8 Erfolg über Hans-Kristian Vittinghus zu einer 2:0-Führung. Den entscheidenden Punkt zu dem historischen Erfolg lieferten Juliane Schenk und Birgit Michels (1. BC Beuel) durch ein 21:19, 21:15 über Christinna Pedersen und Kamilla Rytter Juhl.  "Das war eine Weltklasseleistung von unseren Spielern", sagte Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbandes (DBV). Das dänische Team sei regelrecht geschockt gewesen nach der Niederlage, so Kranitz. Zuletzt mussten die Dänen vor 19 Jahren eine Niederlage bei der Mixed-Team-Europameisterschaft hinnehmen und konnten zuletzt neun Mal in Folge den Titel gewinnen. Mehr

Ingo Kindervater (links, 1. BC Beuel) und Johannes Schöttler (1. BC Bischmisheim) holten im Halbfinale gegen Russland den entscheidenden dritten Punkt. Bild: Brahms

EM: Deutschland nach 3:1 über Russland wieder im Endspiel 

Von Claudia Pauli und Bernd-Volker Brahms 

16.2.2013 - Die deutsche Nationalmannschaft steht bei der Mixed-Team-Europameisterschaft im russischen Ramenskoje im Finale. Im Halbfinale besiegte das deutsche Team Gastgeber Russland mit 3:1 und trifft nun am Sonntag (10 Uhr MEZ) auf Dänemark, dass in der zweiten Vorschlussrundenpartie England mit 3:2 bezwang. Es kommt somit zur Neuauflage der Partie des Finals von 2011, als die Skandinavier mit 3:1 gewannen. Im Halbfinale gegen Russland war das Doppel Ingo Kindervater (1. BC Beuel) und Johannes Schöttler (1. BC Bichmisheim) der Matchwinner, das Vladimir Ivanov & Ivan Sozonov mit 21:9 21:15 regelrecht abfertigte und den dritten Punkt holte. Zuvor hatten Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) und Vize-Europameisterin Juliane Schenk (EBT Berlin) in ihren Einzeln bereits deutlich gewonnen. Die Auftaktpartie hatten Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim) und Birgit Michels (1. BC Beuel) verloren. „Das war eine Weltklasse-Leistung. Wir sind glücklich, im Finale zu sein. Das ist auch das Zielgewesen, um jetzt Dänemark herauszufordern. Jetzt kommt die Kür", meinte Chef-Bundestrainer Holger Hasse. Der Einzug ins Finale des seit 1972 ausgerichteten Turniers bedeutete einen historischen Erfolg: Zuvor war es einem Team aus Deutschland bei der EM für gemischte Mannschaften bislang gelungen, eine Silbermedaille (2011) sowie zwei Bronzemedaille zu gewinnen (1972 und 2004). Der topgesetzte Rekordsieger aus Dänemark (14 Titelgewinne von 1976 bis 2011; zuletzt neun in Folge) ist auch diesmal der Favorit. Die Ergebnisse

Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) machte es im Einzel spannend und gewann erst im dritten Satz mit 22:20. Archivbild: Brahms

EM: Deutschland steht wieder im Halbfinale 

Von Bernd-Volker Brahms

15.2.2013 - Deutschland hat im russischen Ramenskoje im Viertelfinale der Europameisterschaften Frankreich mit 3:0 besiegt und zieht damit wieder in die Vorschlussrunde ein. Das Team von Chef-Bundestrainer Holger Hasse trifft nun am Samstag (12 Uhr MEZ) auf Gastgeber Russland. Im zweiten Halbfinale treffen Titelverteidiger Dänemark und England aufeinander. Nervenstark wie eh und je präsentierte sich Europameister Marc Zwiebler (BC Beuel). Gegen Brice Leverdez gewann der 28-Jährige mit 20:22, 21:14, 22:20. Im ersten Satz agierte der Weltranglisten-20. unkonzentriert und verspielte eine 18:9- und eine 20:14-Führung. Am Ende half ihm wieder einmal seine enorme mentale Stärke, um beim Stand von 20:20 im dritten Satz den Sack zuzumachen. Das EM-Turnier für gemischte Mannschaften wird seit 1972 ausgetragen, Deutschland konnte 2011 zum bisher einzigen Mal dass Endspiel erreichen. 

Ergebnisse EM-Halbfinale Deutschland-Frankreich (3:0):
MX: Michael Fuchs & Birgit Michels - Baptiste Careme & Audrey Fontaine 19:21, 21:14, 21:11 (´50)
HE: Marc Zwiebler - Brice Leverdez 20:22, 21:14, 22:20 (´53)
DE: Juliane Schenk - Delphine Lansac 21:16, 21:12 (´27)
HD: Ingo Kindervater & Johannes Schöttler - Baptiste Careme & Ronan Labar (nicht ausgetragen)
DD: Johanna Goliszewski & Olga Konon - Audrey Fontaine & Emilie Lefel (nicht ausgetragen)

So sah es in der Wembley Arena in London während der Olympischen Spiele 2012 aus. Auch über 2016 hinaus können die Zuschauer olympisches Badminton sehen. Archivbild: Brahms

Badminton bleibt auch nach 2016 im olympischen Programm

Von Bernd-Volker Brahms

12.2.2013 - Im Vorfeld der heutigen Sitzung des Vorstands (Executive Board) des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne galt Badminton als eine gefährdete Sportart und als ein möglicher Streichkandidat ab den Spielen 2020. Der Vorstand des IOC schlägt nun etwas überraschend das Ringen als zu steichende Sportart vor. Im September muss noch die Mitgliederversammlung entgültig über den Ausschluss entscheiden. Gemeinhin war erwartet worden, dass der Moderne Fünfkampf oder aber Taekwondo aus dem Programm der 26 Sportarten der Sommerspiele herausfallen würde. Ringen galt neben Badminton nur als eine in zweite Linie gefährdete Sportart. Nach dem Badminton-Skandal in London ist die Sportart noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Alle Sportenarten waren auf 39 Kriterien geprüft worden, um deren Olympiatauglichkeit zu testen. Zu den wichtigtsen Kriterien gehörten TV-Quoten, Ticket-Verkauf, weltweite Verbreitung, Popularität und Engagement im Anti-Doping-Kampf. Mit dem Schotten Craig Reedie (71), IOC-Vize-Präsident, hat Badminton allerdings einen gewichtigen Befürworter im 15-köpfigen Vorstand. Reedie war von 1981-1984 Präsident der International Badminton Federation (IBF). 

Dem Bonner Europameister Marc Zwiebler fehlt nur noch ein DM-Titel, um den Rekord von Wolfgang Bochow mit acht Einzeltiteln einzustellen. Bild: Brahms

DM: Marc Zwiebler sichert sich den siebten Titel und jagt den Uralt-Rekord  

Von Bernd-Volker Brahms

4.2.2013 - Der 28-jährige Badminton-Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) hat bei den 61. Deutschen Meisterschaften in Bielefeld seinen siebten Titel gewonnen und gehört damit zu den erfolgreichsten Spielern des Verbandes. Der Bonner besiegte im Endspiel seinen Trainingskameraden Lukas Schmidt (1. BC Bischmisheim) mit 21:14, 21:10. Im Dameneinzel setzte sich die 20-jährige Fabienne Deprez (FC Langenfeld) mit 21:18, 17:21, 21:15 gegen Carola Bott (1. BV Gifhorn) durch. „Es ist immer wieder schön zu gewinnen“, sagte Zwiebler nach der Partie. Ihm fehlt nur noch ein Titel, um zum Rekordmeister Wolfgang Bochow aufzuschließen, der in den 1960er und 1970er Jahren achtmal gewann. Erfolgreichste Athletin bei den Meisterschaften war Birgit Michels (1. BC Beuel), die sowohl das Damendoppel mit Johanna Goliszewski (1. BV Mülheim) als auch das Mixed mit Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim) gewann. Mehr (u.a. eine Fotogalerie vom Matchball von Fabienne Deprez) 

Eddy Choong (82) war bis ins hohe Alter ein kommunikativer Mensch und war immer wieder gern gesehener Gast in Deutschland. Archivbild: Brahms

Malaysische Badminton-Legende
Eddy Choong ist gestorben  

Von Bernd-Volker Brahms

28.1.2013 -  Die malaysische Badmintonlegende Eddy Choong (1930-2013) ist heute im Alter von 82 Jahren gestorben. Dies teilt der Badminton Weltverband (BWF) in Kuala Lumpur mit. Zusammen mit seinem Bruder David begründete Eddy Choong in den 1950er Jahren die asiatische Dominanz der Sportart. Er gewann allein die All England Open zwischen 1951 und 1957 siebenmal in verschiedenen Disziplinen. Bei den German Open war er sechsmal erfolgreich. Er gehört zur Hall of Fame des Badminton, außerdem werden mit dem Eddy Choong-Award jährlich die besten Akteure geehrt. Zusammen mit dem Briten Fred Brundle veröffentlichte Eddy Choong 1953 sein Buch "Badminton", ein klassisches Handbuch über den Sport.

Der Franz Beckenbauer des Badmintonsportes: Nach seinen sportlichen Höchstleistungen strebt der Däne Poul-Erik Høyer (47) auch bei den Funktionären nach der höchsten Krone. Archivbild: Brahms

Däne möchte Weltverband lenken - Olympiasieger Poul-Erik Høyer kandidiert im Mai für Präsidentenamt

Von Bernd-Volker Brahms

26.1.2013 - Der ehemalige Olympiasieger Poul-Erik Høyer (47) möchte Präsident der World Badminton Federation (BWF) werden und im Mai die Nachfolge des seit 2005 amtierenden Koreaners Kang Young-Joong antreten. Dies teilt der Kontinentalverband Badminton Europe (BE) mit, dessen Präsident Poul-Erik Høyer seit 2010 ist. Als Gegenkandidaten sind bereits der Indonesier Justian Juhandinata sowie der Malaysier Nadzmi Mohd Salleh bekannt. Zuletzt war mit dem Engländer Arthur Jones zwischen 1990 und 1993 an der Spitze des Weltverbandes. Es ist derzeit schwer einzuschätzen, welche Befürworter der Däne bei der Wahl im Mai haben wird und welche Chancen auf das Amt er tatsächlich hat. In den vergangenen Jahren war der Einfluss der Asiate im Verband immer größer geworden. Dies drückte sich nicht zuletzt durch den Umzug der Zentrale vom englischen Cheltenham nach Kuala Lumpur (Mallaysia) im Jahre 2005 aus.  

Yu Yang (26) und Wang Xiaoli (23) bekommen demnächst vom nationalen Sportministerium einen Orden umgehängt. Archivbild: Brahms

Chinesen ehren olympisches Skandaldoppel

6.1.2013 - Das chinesische Damendoppel Yu Yang (26) und Wang Xiaoli (23), das bei den Olympischen Spielen in London absichtlich verlor und den größten Skandal der Sportart ausgelöst hatte, erhält vom nationalen chinesischen Sportministerium (General Administration of sports) eine Ehrenplakette. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag meldete, stehen die beiden Badmintonspielerinnen auf einer Liste mit 100 Sportlern, die geehrt werden sollen. Ebenfalls eine Ehrenplakette bekommt Chefcoach Li Yongbo, der auf einer Liste mit 104 Trainern verzeichnet ist. Das Vorgehen zeigt, dass die Chinesen aus den skandalösen Vorgängen in London rein gar nichts gelernt haben. Während in Korea und Indonesien die beteiligten Spielerinnen und Trainer bestraft wurden, hängt man ihnen in China noch Orden um. Es wird höchste Zeit, dass der Weltverband auch von den Chinesen Fairplay einfordert und vergehen viel schärfer sanktioniert. Chronik des Skandals

Super-Series-Finals: Dänisches Doppel holt dritten Sieg in Folge 

16.12.2012 (brs) - Zwei Titel für Dänemark: Während die Chinesen bei den Olympischen Spielen in London alle fünf Titel absahnten, mussten sie nun im eigenen Land bei den Super Series Finals (500.000 Preisgeld) zwei Siegerpokale den Dänen überlassen. Dabei ist für das Weltklassedoppel Carsten Mogensen und Mathias Boe, die in London Silber gewannen, das Jahresabschlussturnier eine wahre Lieblingsveranstaltung. Zum vierten Mal in Folge standen sie im Endspiel, zum dritten Mal konnten sie gewinnen. Das Mixed Joachim Fischer Nielsen und Christinna Pedersen (Foto), die Bronzemedaillengewinner von London, feierten in Shenzhen ihren größten Erfolg, sie bezwangen im Endspiel die chinesischen Olympiasieger. 

Die Endspiele:
HE: Chen Long (China, 2) - Du Pengyu (China) 21:12, 21:13 (´39)
DE: Li Xuerui (China, 1) - Wang Shixian (China, 3) 21:9, 15:4 (Aufgabe Wang) (´27)
HD: Mathias Boe / Carsten Mogensen (Dänemark) - Hiroyuki Endo / Kenichi Hayakawa (Japan, 2) 21:17, 21:19 (´46)
DD: Wang Xiaoli / Yu Yang (China, 4) - Christinna Pedersen / Kamilla Rytter Juhl (Dänemark) 21:16, 21:14 (´34)
MX: Joachim Fischer Nielsen / Christinna Pedersen (Dänemark) - Zhang Nan / Zhao Yunlei (China, 4) - 17:21, 21:12, 21:14 (´69) 

Saina Nehwal steigerte sich im richtigen Moment. Nach zwei Niederlage besiegte sie Juliane Schenk und schhaften noch den Einzug ins Halbfinale. Archivbild: Brahms

Super-Series-Finals: Schenk fehlten nur drei Punkte zum Halbfinale 

14.12.2012 (brs) - Chance verpasst: Vize-Europameisterin Juliane Schenk (EBT Berlin) hat den Einzug ins Halbfinale der Super-Series-Finals in Shenzen (China) verpasst. Die 30-jährige Weltranglistenvierte unterlag im dritten Gruppenspiel ihrer indischen Angstgegnerin Saina Nehwal (Matchbilanz 3:8) in 38 Minuten mit 7:21, 18:21 und muss sich nun mit einem Preisgeld von 3000 US-Dollar trösten. Um das Halbfinale zu erreichen, hätte die Deutsche mindestens einen Satz gewinnen müssen.  Im zweiten Satz führte die Deutsche bereits mit 18:16 und gab dananch fünf Punkte in Folge und damit das Match ab. Für Juliane Schenk bleibt immerhin ein toller Gruppensieg über Europameisterin Tine Baun. Letztendlich hat die dreifache deutsche Meisterin eine klasse Super Series-Saison gespielt und bei sechs der zwölf Turniere das Halbfinale und davon sogar dreimal das Endspiel erreicht.

Juliane Schenk besiegte Europameisterin Tine Baun im zweiten Gruppenspiel. Archivbild: Brahms

Super-Series-Finals: Schenk siegt gegen Tine Baun und kann weiter auf Halbfinale hoffen 

13.12.2012 (brs) - Tolle Energieleistung: Juliane Schenk hat mit einem Sieg im zweiten Gruppenspiel bei den Super-Series-Finals (500.000 Preisgeld) in Shenzhen ihre Chancen auf das Halbfinale gewahrt. In einer Neuauflage des diesjährigen EM-Finals bezwang sie die Dänin Tine Baun (33) nach 53 Minuten mit 14:21, 21:16, 21:8. Die Skandinavierin, gegen die Schenk eine 2:8-Matchbilanz hatte, lag nach gewonnenem ersten Satz auch im zweiten Durchgang bereits mit 10:6 vorne, ehe die Deutsche aufdrehte und Baun nur noch wenige Punkte gönnte. Juliane Schenk hat es nun am Freitag in der Hand, gegen die Inderin Saine Nehwal das Halbfinale perfekt zu machen.

Super-Series-Finals: Schenk verliert Auftaktpartie gegen Ratchnok Intanon 

12.12.2012 (brs) - Langsam wird die 17-jährige Thailänderin Ratchnok Intanon für Juliane Schenk (30) zu einem Trauma. Schenk verlor im chinesischen Shenzhen ihr erstes Gruppenspiel bei den Super-Series-Finals (500.000 US-Dollar Preisegeld) gegen die junge Asiatin nach 47 Minten mit 17:21, 20:22. Gegen die junge Asiatin hat Schenk die letzten drei von insgesamt sechs Partien verloren, unter anderem bei den Olympischen Spielen in London. Im zweiten Gruppenspiel verlor heute auch die mitfavorisierte Inderin Saina Nehwal mit 14:21, 21:11, 19:21 gegen Europameisterin Tine Baun. Bei den Herren ist für Topfavorit Lee Chong Wei das Turnier bereits gelaufen, er musste verletzungsbedingt aufgeben. Für Juliane Schenk ist noch alles drin. Sie spielt am Donnerstag gegen Tine Baun.

Die BWF hat heute die Gruppen für die Super-Series-Finals ausgelost. Juliane Schenk hatte Setzplatz zwei im Dameneinzel. Bild: BWF

Hammergruppe für Juliane Schenk bei Super-Series-Finals

11.12.2012 (brs) - Als Nummer zwei der Setzliste hat die deutsche Spitzenspielerin die wohl stärkst möglichen Gegnerinnen für die Super-Serie-Finals zugelost bekommen. Die 31-Jährige muss ab morgen im chinesischen Shenzen in Gruppe B gegen Angstgegnerin Saina Nehwal (Indien), Europameisterin Tine Baun und die junge Thailänderin Intanon Ratachanok antreten, gegen die sie in London bei den Olympischen Spielen überraschend verloren hatte. Olympiasiegerin Li Xuerui hat in Gruppe A die ungleich leichteren Gegnerinnen. Für Juliane Schenk ist es nach 2009 und 2011 die dritte Teilnahme am Jahresabschlussturnier der acht besten Spielerinnen der Welt. Insgesamt sind in allen fünf Disziplinen 500.000 US-Dollar zu verdienen.

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde am 10. Dezember 2012 in Ciracas, dem östlichen Stadtteil Jakartas, die hochmoderne Badmintonhalle eröffnet. Bild: privat

Taufik Hidayat setzt sich in Jakarta ein Denkmal

Von Bernd-Volker Brahms

11.12.2012 - Am Montag ist in der indonesischen Hauptstadt Jakarta die Taufik Hidayat Arena (THA) eröffnet worden. Zahlreiche geladene Gäste waren dabei. Unter anderem spielte Taufik Hidayat (31) zusammen mit Bürgermeister Joko Wibowo einen Doppel-Schaukampf. Die Halle, die rund 840.000 Euro (1,05 Milliarden Rupiah) gekostet hat, soll insbesondere für talentierte Jugendliche zur Verfügung stehen. "Ich habe mein ganzes Geld, das ich in den vergangenen 16 Jahren auf dem Court verdient habe investiert", sagte Hidayat bei der Eröffnung. In der modernen Halle gibt es acht Badminton-Felder, einen Kraftraum, ein Basketball-Feld, eine Athleten-Lounge, zehn Wohnräume und ein Café. Mehr

BWF-Präsident Dr. Kang Young Joong aus Südkorea sieht den Weltverband gut aufgestellt. Der 62-Jährige möchte nun den Staffelstab weiterreichen. Archivbild: Brahms

Dr. Kang verzichtet 2013 auf erneute Kandidatur als BWF-Präsident 

Von Bernd-Volker Brahms

8.12.2012 - An der Spitze der Badminton World Federation (BWF) wird es im kommenden Jahr einen Wechsel geben. Der 62-jährige koreanische Unternehmer und derzeitige BWF-Präsident Dr. Kang Young Joong ("Daekyo") wird bei der Jahreshauptversammlung im Mai 2013 nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren. Seit 2005 ist der Südkoreaner an der Spitze des Verbandes und musste sich dort zeitweise heftigen internen Zwistigkeiten widersetzen. Insbesondere der mittlerweile verstorbene Malaysier Punch Gunalan machte ihm zu schaffen. Er habe die Sportart in eine kommerziell erfolgreiche Ära geführt, sagte Dr. Kang in dieser Woche. Er habe sich immer als Diener des Sportes gesehen. Um gar nicht erst den Eindruck zu erwecken, dass es ihm um eine persönliche Profilierung gehe, werde er seinen Posten im nächsten Jahr räumen.

Das sogenannte Hawks-Eye wird beim Tennis bereits seit 2006 für strittige Entscheidungen eingesetzt. Bild: JukoFF

BWF beschließt: Fernsehbeweis nun auch beim Badminton

1.12.2012 (brs) - Die Badminton World Federation hat grünes Licht für die Einführung eines Fernsehbeweises beim Badminton gegeben. Dies teilte der Verband nach einer Council-Sitzung in dieser Woche im thailändischen Bangkok mit. Bereits Anfang 2013 soll es erste Versuche mit einer entsprechenden Technologie geben. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Diskusionen um angebliche Fehlentscheidungen von Linienrichtern gegeben. Die Idee für die Umsetzung kommt vom Event-Komittee des Weltverbandes. Die Technologie soll vergleichbar mit der beim Tennis sein, die dort seit 2006 eingesetzt wird und nach dem Erfinder Peter Hawkins als "Hawk-Eye" (Falkenauge) bezeichnet wird. Es sollen High-Speed- und Slow-Motion-Kameras verwendet werden, sagte der stellvertretende BWF-Präsident Paisan Rangsikitpho bei einer Pressekonferenz. Bei welchen Turnieren getestet werden soll, ließ die BWF bislang offen. 

BWF-Geschäftsführer Thomas Lund erläuterte die Strategie des Weltverbandes. Archivbild: Brahms

Nach Olympia-Skandal: BWF beschließt kleine Modifikation des Austragungsmodus

Von Bernd-Volker Brahms

30.11.2012 - Die Konsequenzen der Badminton World Federation (BWF) auf den Skandal bei den Olympischen Spielen in London um absichtlich verlorene Spiele fallen nur mäßig aus. Wie der Verband am Freitag nach einer Sitzung des Council in einer Pressekonferenz in Bangkok (Thailand) mitteilte, wird am Austragungsmodus mit Gruppenspielen und anschließendem K.O.-System nichts geändert. Es gibt lediglich eine leichte Modifikation: Nach den Gruppenspielen wird in den Doppeldisziplinen gelost und so jeweils ein Gruppenzweiter einem Gruppensieger zugeordnet. In London hatte schon im Vorfeld festgestanden, welcher Gruppenzweite auf welchen Gruppenersten treffen würde. Im Einzel ist ein Auslosen nicht erforderlich, da ohnehin nur die Gruppensieger weiterkommen. Mehr

Super Series: China Masters fliegt 2014 raus - dafür Australia Open

Von Bernd-Volker Brahms

30.11.2012 - Die Badminton World Federation (BWF) hat das China Masters aus dem Super Series-Kalender für den Zyklus 2014-2017 gestrichen. Das teilte der Verband am Freitag in Bangkok (Thailand) mit. Die Chinesen sind noch bis 2013 mit zwei Turnieren (China Masters und China Open) bei der Super Series der zwölf höchstdotierten Veranstaltungen dabei. Ab 2014 rücken die Australia Open in die seit 2007 existierende Veranstaltungsserie der BWF auf. Damit gelangt neben Europa (drei Turniere) und Asien (acht Turniere) ein weiterer Kontinent in den Fokus. Mehr 

Hier wird eine von 16 Federn aus dem Korkfuß gezogen und ausgewechselt. Archivbild: Brahms

Kein Scherz: Chinesen produzieren Federbälle mit auswechselbaren Federn

Von Bernd-Volker Brahms

27.11.2012 - Verrückt: Die chinesische Firma Li Ning hat vor einiger Zeit einen Federball herausgebracht, bei dem man die einzelnen Federn auswechseln kann. Bisher war ein Ball in der Regel nicht mehr spielfähig, sobald eine Feder kaputt war. Ein Federball ist ohnehin ein kleine Kunstwerk und wird mit 16 Gänsefedern (von der linken Seite des Tiers) in Handarbeit erstellt. Ob das Auswechseln von Federn sich durchsetzen wird, muss allerdings bezweifelt werden. Es ist relativ schwierig - und durch die Widerhaken an der Feder auch gefährlich - die Federn in die vorgesehenen Löcher zu schieben. Wie lange die guten Flugeigenschaften beibehalten werden, ist auch fraglich. Mein Video bei Youtube demonstriert das Auswechseln einer Feder. Hier geht es zum Video.

Hongkong Open: Juliane Schenk verpasst zweite Überraschung gegen Weltmeisterin Wang Yihan

24.11.2012 (brs) - Alles gegeben: Es hat für Juliane Schenk (EBT Berlin) nicht ganz für den Einzug ins Endspiel der Hongkong Open (Preisgeld 350.000 US-Dollar) gereicht. Die Vize-Europameisterin unterlag im Halbfinale nach 63 Minuten der Topgesetzten Chinesin und Weltmeisterin Wang Yihan (24) mit 8:21, 21:19, 15:21. Vor einer Woche bei den China Open hatte die Deutsche noch völlig überraschend gegen die Chinesin gewonnen. Trotz der Niederlage ist das Turnier in Hongkong ein krönender Abschluss der Super Series-Saison für sie gewesen. Die Gesamtwertung (Super Series-Ranking) wird sie als zweitbeste Spielerin der Welt abschließen - eine sensationelle und für den Deutschen Badminton Verband historische Leistung.

Juliane Schenk erreichte zum fünften Mal in sechs Wochen das Halbfinale eines hochrangigen Turniers. Archivbild: Brahms

Hongkong Open: Juliane Schenk ist schon wieder im Halbfinale

Von Bernd-Volker Brahms

23.11.2012 - Es ist der Wahnsinn: Juliane Schenk (EBT Berlin) hat beim Super Series-Turnier in Hongkong (350.000 US-Dollar Preisgeld) wieder das Halbfinale erreicht. Die 29-jährige Vize-Europameisterin, Nummer vier der Weltrangliste, besiegte nach 40 Minuten die ungesetzte Thailänderin Porntip Buranaprasertsuk (21) mit 21:16, 21:16. Im Viertelfinale ausgeschieden ist dagegen der 28-jährige Europameister Marc Zwiebler (BC Beuel), der mit 17:21, 21:19, 17:21 gegen den Indonesier Tommy Sugiarto (24) unterlag. "Das war heute nicht mein Tag", sagte der sechsfache deutsche Meister nach der Partie in Hongkong. Mehr

Die erst 17-jährige Thailänderin Ratchanok Intanon besiegte Juliane Schenk zum zweiten Mal in Folge. Archivbild: Brahms

China Open: Schenk verpasst Olympiarevanche gegen junge Thailänderin

Von Bernd-Volker Brahms

17.11.2012 - Schade, es hat nicht ganz gereicht: Juliane Schenk hat das Halbfinale der China Open verloren. Bei dem mit 400.000 US-Dollar dotierten Super Series Premier-Turnier in Shanghai unterlag die 29-Jährige nach 59 Minuten mit 21:18, 10:21, 14:21 gegen die Thailänderin Ratchanok Intanon (Foto). Die Deutsche, die in der Weltrangliste auf Platz vier geführt wird, verpasste dadurch eine Revanche gegen die erst 17-jährige Asiatin. Die dreifache U19-Weltmeisterin aus Thailand hatte Juliane Schenk bei den Olympischen Spielen in London im Achtelfinale aus dem Turnier geworfen und eine sehr schmerzliche Niederlage zugefügt. Die dreifache deutsche Meisterin kam im Halbfinale gut ins Spiel und gewann den ersten Satz. In den beiden Folgesätzen hielt sie dann aber nur noch in der jeweils ersten Phase mit. Im zweiten Satz gab es einen 7:7-Zwischenstand und im dritten Satz ein 13:13, ehe die junge Thailänderin den Sack zu machte. Trotzdem war es für Juliane Schenk eine grandiose Leistung. Beim vierten Topturnier in Folge innerhalb von vier Wochen erreichte sie jeweils mindestens das Halbfinale. Außerdem führt sie die Super Series-Rangliste seit kurzem an - und ist souverän beim Abschlussturnier (Super Series-Finals) im Dezember dabei.

Chen Jin (26, China) überlässt seinem Landsmann Wang Zhengming (22) im Halbfinale kampflos den Sieg. Archivbild: Brahms

China Open: Chinese tritt wieder einmal gegen Landsmann nicht an

Von Bernd-Volker Brahms

17.11.2012 - Die Chinesen können es nicht lassen: Der U19-Weltmeister Wang Zhengming (China) hat das Halbfinale der China Open (Preisgeld 400.000 US-Dollar) kampflos gegen seinen Landsmann Chen Jin (Foto, Weltmeister 2010) gewonnen. Wie so oft zuvor, tragen chinesische Spieler eine Partie untereinander nicht aus, sondern geben diese ohne Spiele ab. Schon in der Vergangenheit gab es immer wieder Diskussionen um dieses unfaire Vorgehen der Asiaten. Die Chinesen scheinen aus dem - von ihnen ausgelösten - Skandal bei den Olympischen Spielen nichts gelernt zu haben. Es gibt einen ganz offensichtlichen Grund für das kampflose Spiel: Wang Zhengming hat als Nr. 12 der Super Series-Rangliste viel bessere Chancen auf die Qualifikation für das Jahresabschlussturnier (Super Series Final) als Chen Jin (Nummer 18). Mal sehen, ob Chen Jin in der kommenden Woche, wenn er in Hongkong in der ersten Runde gegen Europameister Marc Zwiebler (Bonn) antreten muss, auch noch verletzt ist. Es wird Zeit, dass die BWF endlich etwas gegen diese Form von Manipulation der Chinesen unternimmt.

Juliane Schenk ist in einer bestechenden Form. Archivbild: Barhms

Klasse Leistung: Juliane Schenk bezwingt die Weltmeisterin 

Von Bernd-Volker Brahms

16.11.2012 - Wahnsinn - Juliane Schenk besiegt die Weltmeisterin und steht im Halbfinale der China Open. Die 29-jährige Deutsche, die in der Weltrangliste auf Platz vier geführt wird, besiegte heute im Viertelfinale in Shanghai die 24-jährige Weltmeisterin und Weltranglistenerste Wang Yihan (China) nach 68 Minuten mit 19:21, 21:16, 21:17. Die Vize-Europameisterin ließ sich vom verlorenen ersten Satz nicht beirren und gewann die Sätze zwei und drei in dominierender Form. Die Chinesin hatte bisher eine 6:1-Matchbilanz gegen Juliane Schenk. Lediglich bei der WM 2009 hatte die Weltmeisterin schon einmal gegen die Deutsche verloren. Die Partie wurde zur Primetime im chinesischen Fernsehkanal CCTV5 komplett live übertragen. Im Halbfinale des Super Series Premier-Turniers (400.000 US-Dollar Preisgeld) trifft Schenk am Samstag entweder auf die 17-jährige Thailänderin Ratchanok Inthanon - gegen die junge Asiatin hat sie noch eine Rechnung offen. Bei den Olympischen Spielen in London verlor sie gegen Inthanon im Achtelfinale. 

Yu Yang (26, links) und Wang Xiaoli (23) griffen heute bei den China Open wieder zum Badmintonschläger. Yu Yang hatte ursprünglich ihren Rücktritt erklärt. Archivbild: Brahms

Nichts dazugelernt: Chinesisches Skandaldoppel mischt wieder munter mit 

Von Bernd-Volker Brahms

15.11.2012 - Skandaldoppel mischt wieder mit: Bei den Olympischen Spielen in London lösten die Chinesinnen Yu Yang und Wang Xiaoli den größten Skandal der Badmintongeschichte aus. Nun sind sie am Donnerstag bei den China Open (400.000 US-Dollar Preisgeld) aufs Spielfeld zurückgekehrt. Nach einem Freilos in der ersten Runde besiegten sie im Achtelfinale ihre Landsfrauen Ma Jin und Tang Jinhua mit 21:19, 21:18. Bei den Olympischen Spielen hatten Yu und Wang ein Gruppenspiel absichtlich gegen eine koreanische Paarung verloren und dabei reihenweise Aufschläge ins Netz gehauen. In der Folge wurden die Chinesinnen sowie zwei südkoreanische und eine indonesisches Paarung disqualifiziert, da auch diese sich in den Strudel hatten hineinziehen lassen. Ursprünglich hatte Yu Yang noch am Tag der Disqualifikation ihren Rücktritt erklärt. Mehr

Xu Hauiwen (35) hat 16 Monate die niederländischen Topspieler gecoacht - nun ist Schluss. Archivbild: Brahms

XU Huaiwen ist nicht mehr niederländischer Bondscoach

Von Bernd-Volker Brahms

13.11.2012 - Die ehemalige deutsche Meisterin Xu Huaiwen (37) ist nicht mehr Nationaltrainerin der Niederlande. Nach nur 16-monatiger Amtszeit als Bondscoach hatte sie Ende August aus persönlichen Gründen den Job vorzeitig (Vertrag bis 31. Dezember 2012) hingeworfen. Bei den Olympischen Spielen in London hatte die gebürtige Chinesin, die von 2000 bis 2009 in Deutschland lebte und die erfolgreichste deutsche Badmintonzeit einleitete, noch die einzige niederländische Teilnehmerin Yao Jie (35) gecoacht. Nach Informationen von badminton-news.de zieht es Xu Huaiwen mit ihrem Lebensgefährten nach Schottland. Dort möchte sie ihr Studium, dass sie 2009 in den USA begonnen hatte, fortsetzen und verabschiedet sich damit vorerst vom professionellen Badminton. Mehr    

Springt hoch hinaus: Juliane Schenk vom Bundesligisten EBT Berlin. Archivbild: Brahms

Juliane Schenk ist schon auf Platz vier der Weltrangliste

Von Bernd-Volker Brahms

8.11.2012 - Auf dem Weg nach oben: Nach den historisch einmaligen Erfolgen der vergangenen Wochen ist Juliane Schenk (EBT Berlin) in der heute aktualisierten Weltrangliste der Badminton World Federation (BWF) zwei Ränge gestiegen und auf Platz vier vor gerückt. Vor ihr liegen nun nur noch Weltmeisterin Wang Yihan (China), Olympiasiegerin Li Xuerui (China) sowie der indische Superstar Saina Nehwal. In der gesondert geührten Super Series-Rangliste (Ergebnisse der 12 höchstdotierten Turniere der Welt) nimmt Juliane Schenk sogar seit vergangener Woche den Spitzenplatz ein und ist damit sicher für das Abschluss-Turnier (Super Series-Final) der acht besten Damen im Dezember im chinesischen Shenzen qualifiziert. Mehr

Die Inderin Saina Nehwal (22) sagt, dass ihr der akademische Abschluss wichtiger als die Bronzemedaille von London ist. Archivbild: Brahms

Kurios: Saina Nehwal darf ab jetzt einen Dr.-Titel tragen

05.11.2012 (brs) - Die indische Weltklasse-Badmintonspielerin Saina Nehwal (22) heißt ab sofort Dr. h.c. Saina Nehwal. Die Privatuniversität Mangalayatan in Aligarh (eine Großstadt 120 Kilometer südlich von Dehli) hat ihr am Samstag die Ehrendoktorwürde verliehen. "Dieser Titel bedeutet mir mehr als eine olympische Medaille", hatte die Weltranglistendritte laut indischer Presse gegenüber der spendierfreudigen Universität höflich geäußert. In London bei den Olympischen Spielen war Nehwal der Publikumsliebling und gewann die Bronzemedaille. Ihr Vater hätte es gerne gesehen, wenn sie ihre Schulausbildung beendet hätte, sagte Nehwal bei der Verleihungsfeier. "Das ließ mein Trainingsplan aber nicht zu", wird die junge Frau zitiert. Unter den elf Geehrten der Universität waren auch noch ein Boxer, zwei Ringer und zwei Sportschützen.

Nach 2009 holte sich Juliane Schenk zum zweiten Mal den Titel bei den Bitburger Open. Archivbild: Brahms

Nervenkitzel bei der Bitburger Open: Juliane Schenk wehrt zwei Matchbälle ab und holt den Titel

4.11.2012 - (brs) Die 25. Auflage der Bitburger Open markierten einen historischen Erfolg für die deutschen Spieler. Bei dem Grand-Prix- Gold-Turnier standen in vier von fünf Endspielen Akteuren des Deutschen Badminton Verbandes (DBV). Die 29-jährige Juliane Schenk wehrte im Finale gegen die Niederländerin Yao Jie (35) sogar zwei Matchbälle ab und gewann das mit 120.000 US-Dollar dotierte Turnier. Nicht ganz so spannend machten es Ingo Kindervater (33, BC Beuel) und Johannes Schöttler (28, BC Bischmisheim), sie holten sich in zwei Sätzen den Titel. Der sechsfache deutsche Meister Marc Zwiebler (28, BC Beuel) musste dagegen eine Finalniederlage einstecken. Pascal Blum berichtet von den Endspielen. Mehr 

Die Endspiele der Bitburger Open, Saarbrücken, Grand-Prix Gold, 120.000 US-Dollar
Mixed: Anders Kristiansen / Julie Houmann (Dänemark, 8) - Robert Mateusiak / Nadiezda Zieba (Polen, 1) 21:11, 21:16 ´31) 
HD: Ingo Kindervater / Johannes Schöttler (Beuel/Bschmisheim, 2) - Chris Langridge / Peter Mills (England) 21:15, 21:11 (´37)
DD: Wang Rong / Zhang Zhibo (Macao) - Birgit Michels / Johanna Goliszewski (Beuel/Mülheim) 21:15, 21:13 (´31)
DE: Juliane Schenk (Berlin, 1) - Yao Jie (Niederlande, 2) 21:10, 15:21, 25:23 (´58) 
HE: Chou Tien Chen (Taiwan, 5) - Marc Zwiebler (Beuel, 2) 21:19, 21:12 (´41)
Weitere Ergebnisse

Ingo Kindervater (Beuel, hinten) und Johannes Schöttler stehen im Herrendoppel-Finale. Archivbild: Brahms

Historischer Erfolg: Bei Grand-Prix in Saarbrücken sind vier deutsche Siege möglich

4.11.2012 - (brs) Historischer Erfolg bei den Bitburger Open: Heute sind in den Endspielen (ab 14 Uhr) beim Grand-Prix in Saarbrücken in vier von fünf Finals deutsche Spieler vertreten. Das gab es bei einem derart hochdotierten internationalen Turnier (120.000 US-Dollar Preisgeld) noch nie. Dabei kann Ingo Kindervater (Beuel, Foto) zusammen mit Johannes Schöttler (Bischmisheim, 28) eine besondere Leistung erbringen. Im biblischen Badminton-Alter von 33 Jahren kann Ingo Kindervater seinen zweiten Grand-Prix-Sieg einfahren. Die Spiele können im Livestream verfolgt werden: Hier der Link: Livestream

Ratchanok Inthanon (18) aus Thailand hat die U19-WM bereits dreimal gewonnen. Im japanischen Chiba verzichtete sie diesmal auf einen Start. Archivbild: Brahms

Chinesen gehen bei der U19-Weltmeisterschaft leer aus

3.11.2012 (brs) - Zum zweiten Mal nach 2011 sind die Chinesen bei einer U19-WM im Individual-Wettbewerb ohne einen Titel geblieben. Dafür konnten sich die Gastgeber im japanischen Chiba über historische Siege ihrer jungen Athleten freuen, nachdem sie in der 20-jährigen WM-Geschichte bisher noch keinen einzigen Titel holen konnten. Diesmal setzten sich der 18-jährige Kento Momota sowie die 17-jährige Nozomi Okuhara in den Einzeln durch. Mehr

Jacob Øhlenschlæger (34) arbeitet Mai 2013 für den DBV. Bild: privat

Das DBV-Trainerteam ist nun komplett

Von Bernd-Volker Brahms / Claudia Pauli 

2.11.2012 - Der Däne Jacob Øhlenschlæger (34) wird neuer Bundestrainer Herren im Deutschen Badminton Verband (DBV). Wie der Verband am Freitag in Mülheim mitteilte, ist damit die Umstrukturierung im Trainerstab abgeschlossen. Nach den Olympischen Spielen hatte es einen Schnitt gegeben, fast alle Positionen wurden umbesetzt auch weil Chef-Bundestrainer Jakob Høi seinen Posten geräumt hat und nach England wechselt. Mehr

Nach acht Monaten Abstinenz kehrte die deutsche Meisterin Olga Konon (1. BC Bischmisheim) am Mittwoch auf die internationale Bühne zurück. Archivbild: Brahms

Bitburger Open: Deutsche Meisterin Olga Konon feiert nach acht Monaten Verletzung ihr Comeback

Von Bernd-Volker Brahms

31.10.2012 - Die 22-jährige deutsche Meisterin Olga Konon (1. BC Bischmisheim) hat am Mittwoch nach achtmonatiger Verletzungspause ihr internationales Comeback gegeben. Bei den mit 120.000 US-Dollar dotierten Bitburger Open in Saarbrücken schlug die gebürtige Weißrussin in Runde eins die englische Meisterin Elizabeth Cann mit 21:9, 21:16. Konon musste sich in den vergangenen Monaten zweimal am Knie operieren lassen. Auch die topgesetzte Juliane Schenk (EBT Berlin) startete am Morgen gut in die Bitburger Open, sie gewann gegen die Slovenin Kaja Stankovic mit 21:14, 21:11. Zuletzt hatte Olga Konon im Februar im Uber Cup ein internationales Turnier bestritten, kurz danach war für sie die Saison gelaufen, die mit dem DM-Titel in Bielefeld so toll verlaufen war. In der Weltrangliste rutschte sie bis auf Platz 144 herunter, ihre beste Position war Rang 26 (August-Oktober 2011) gewesen. Hier gibt es weitere Ergebnisse und einen Livestream

Der dänische Nachwuchsstar Viktor Axelsen (18) drang bei den French Open erstmals ins Finale eines Super Series-Turniers vor. Noch am Sonntag ging es für den Schlacks mit dem Flieger nach Japan zur Jugend-WM. Archivbild: Brahms

French Open: Erstmals ungesetzte Sieger bei einem Super Series-Turnier

Von Bernd-Volker Brahms

28.10.2012 - Das gab es noch nie in der fünfjährigen Geschichte der Super Series-Tunrierserie: Bei den mit 200.000 US-Dollar dotierten French Open in Paris setzten sich am Sonntag in den Einzeldisziplinen nur ungesetzte Spieler durch. Bei den Herren gewann der 25-jährige Malaysier Daren Liew, der in der Weltrangliste auf Rang 24 geführt wird und bei einem großen Turnier noch nie über das Viertelfinale hinausgekommen ist, das Endspiel gegen den 18-jährigen dänischen Jungstar Viktor Axelsen in zwei Sätzen. Auch der Däne war ungesetzt ins Turnier gegangen und erreichte erstmals das Endspiel eines Super Series. Im Übrigen musste der junge Mann, der in der Weltrangliste auf Platz 31 geführt wird, gleich nach dem Spiel zum Flughafen eilen, um nach Japan zur U19-WM zu fliegen. Bei den Frauen gewann die 21-jährige Minatsu Mitani gegen die topgesetzte Inderin Saina Nehwal, die im Halbfinale die dreifache deutsche Meisterin Juliane Schenk bezwungen hatte. Ungewöhnlicherweise setzten sich auch im Herren- und Damendoppel ungesetzte Paarungen durch.

French Open, Paris, Super Series, 200.000 US-Dollar
Die Endspiele
HE: Daren Liew (Malaysia) - Viktor Axelsen (Dänemark) 21:18, 21:17 (´42)
DE: Minatsu Mitani (Japan) - Saina Nehwal (Indien, 1) 21:19, 21:11 (´39)
HD: Ko Sung Hyun / Lee Yong-Dae (Korea) - Bodin Issara / Maneepong Jongjit (Thailand, 7) 22:24, 21:17 (´63)
DD: Ma Jin / Tang Jinhua (China) - Christinna Pedersen / Kamilla Rytter Juhl (Dänemark, 1) 21:12, 23:21 (´44)
MX: Xu Chen /  Ma Jin (China, 1) - Qiu Zihan / Bao Yixin (China) 21:17, 19:21, 21:18 (´71)
Weitere Ergebnisse

French Open: Juliane Schenk verspielt im Halbfinale eine Führung

Von Bernd-Volker Brahms

27.10.2012 - Die 29-jährige Spitzenspielerin Juliane Schenk (EBT Berlin) hat am Samstag in Paris das Halbfinale der French Open verloren. Die Vize-Europameisterin unterlag bei dem mit 200.000 US-Dollar dotierten Turnier der 22-jährigen Inderin Saina Nehwal nach 36 Minuten mit 19:21, 8:21. Die French Open gehören als Super Series-Turnier zu den weltweit zwölf höchst dotierten Veranstaltungen. Die Deutsche, die in der Weltrangliste auf Rang sechs geführt wird, hatte erst vor einer Woche im Endspiel den Denmark Open gegen die Asiatin verloren, die bei den Olympischen Spielen in London die Bronzemedaille gewonnen hatte. Die dreifache deutsche Meisterin war gut in die Partie gestartet und hatte sich eine 19:16-Führung herausgearbeitet, ehe der Faden riss und sie die Inderin davon ziehen ließ. Die Asiatin konnte ihre Matchbilanz gegen Schenk auf 7:3 erhöhen. Weitere Ergebnisse

Der Däne Peter Gade (35) wurde anderthalb Jahrzehnte von seinen Fans aufgrund seines untadeligen sportlichen Auftretens geliebt. Er gilt als einer der besten europäischen Spieler aller Zeiten. 146 Wochen führte er die Weltrangliste an. Archivbild: Brahms

Peter Gade beendet seine Karriere

Von Bernd-Volker Brahms

26. Oktober 2012 - Der 35-jährige Däne Peter Gade hat am Freitagabend bei den French Open das letzte offizielle Spiel seiner Karriere bestritten. Der fünffache Europameister unterlag im Viertelfinale mit 21:18, 17:21, 15:21 gegen seinen Landsman Jan O. Jörgensen. Gade, der schon des öfteren betont hatte, dass die French Open sein Lieblingsturnier sind, hatte den Schlusspunkt seiner ungewöhnlich langen Laufbahn bewusst gewählt. Ende Dezember wird er sich beim Copenhagen Masters, einem Einladungsturnier in einem Zirkuszelt, in Kopenhagen von seinen einheimischen Fans verabschieden. Der Däne, dessen Biografie gerade erst auf den Markt gekommen ist, war rund 15 Jahre lang der einzige europäische Herausforder im Herreneinzel gegenüber der asiatischen Übermacht. Sein größter Erfolg war der All England-Sieg 1999 sowie die Vize-Weltmeisterschaft 2001. Darüber hinaus stand er vier Mal im WM-Halbfinale und war bei vier Olympischen Spielen dabei, wobei er 2000 in Sydney das Halbfinale erreichte. Gade nahm 146 Wochen den ersten Platz der Weltrangliste ein. Eine Zeitlang war er mit der ehemaligen dänischen Weltklassespielerin Camilla Martin liiert. Ihm werden Ambitionen eingeräumt, ab 2013 dänischer Nationaltrainer zu werden.    

Wenn Juliane Schenk an diesem Wochenende in Paris ihr nächstes Super Series-Turnier gewinnt, wird sie bis auf Rang vier der Weltrangliste klettern. Archivbild: Brahms

Juliane Schenk weiterhin in brillanter Form - Halbfinale bei French Open und Chance auf Platz vier der Weltrangliste 

Von Bernd-Volker Brahms 

26. Oktober 2012 - Juliane Schenk (EBT Berlin) ist weiterhin in bestechender Form und hat am Freitag in Paris das Halbfinale des Super Series-Turniers French Open erreicht. Die Vize-Europameisterin bezwang bei dem mit 200.000 US-Dollar dotierten Turnier im Viertelfinale die Chinesin Chen Xiao Jia nach 42 Minuten mit 21:10, 21:14, gegen die sie bereits vor zwei Wochen beim Länderspiel in Dessau gewonnen hatte. Die Deutsche, die seit dieser Woche in der Weltrangliste auf Rang sechs geführt wird, konnte damit zum zweiten Mal innerhalb von einer Wochen die Vorschlussrunde eines Super Series-Turniers erreichen. Die dreifache deutsche Meisterin am Samstag in der Vorschlussrunde auf die topgestetzte Inderin Saina Nehwal, gegen die sie in der vergangenen Woche das Endspiel der Denmark Open verloren hatte. Sollte Juliane Schenk das Turnier in Paris gewinnen wird sie am kommenden Donnerstag auf Rang vier der Weltrangliste geführt. Im Viertelfinale ausgeschieden sind die Deutschen Meister Ingo Kindervater (1. BC Beuel) und Johannes Schöttler (1. BC Bischmisheim). Sie unterlagen gegen eine thailändische Paarung in zwei Sätzen. Weitere Ergebnisse   

Dieter Domke (Bischmisheim, 26) konnte sich in der Schweiz seinen ersten internationalen Titel in dieser Saison sichern. Archivbild: Brahms

Dieter Domke gewinnt bei Swiss International

Von Bernd-Volker Brahms

21.10.2012 - Deutschlands Nummer zwei ist auf dem Weg zurück zu seiner Bestform. Nachdem der deutsche Vizemeister Dieter Domke (Bischmisheim, 25) in der Vergangenheit immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde, konnte er am Sonntag erstmals in dieser Saison ein Turnier des Badminton Europe-Circuit gewinnen. Der 1,98 Meter große Domke setzte sich im Endspiel in drei Sätzen gegen den Engländer Toby Penty durch. Domke hatte bereits vor einer Woche beim Grand-Prix-Turnier Dutch Open in Almere das Halbfinale erreicht. Da Dieter Domke in den vergangenen Monaten bis auf Platz 74 der Weltrangliste abgerutscht war, hatte er keine Chance an den Super Series Turnieren in Dänemark und Frankreich teilzunehmen, da er dort nicht einmal in die Qualifikation gekommen wäre. In der Schweiz konnten deutsche Spieler auch noch den Sieg im Mixed holen.

Swiss International, Yverdon-Les-Bain, Badminton Europe-Circuit,
15.000 US-Dollar
Die Endspiele
HE: Dieter Domke (Bischmisheim, 3) - Toby Penty (England) 21:14, 20:22, 21:18 
DE: Kirsty Gilmour (Schottland, 5) - Milicent Wiranto (Indonesien) 24:22, 21:17 
HD: Adam Cwalina / Przemyslaw Wacha (Polen) - Christopher Coles / Matthew Nottingham (England, 3) 23:21, 21:14
DD: Heather Olver / Kate Robertshaw (England) - Isabel Herttrich / Carla Nelte (Rosenheim/Refrath) 21:15, 15:21, 23:21
MX: Peter Käsbauer / Isabel Herttrich (Rosenheim) - Ben Stawski & Alyssa Lim (England, 8) 21:18, 21:12  Weitere Ergebnisse

Die 22-jährige Inderin Saina Nehwal holte sich in Osense den zweiten Super Series-Titel des Jahres. Archivbild: Brahms

Inderin stoppt Siegeszug von Juliane Schenk bei Denmark Open

Von Bernd-Volker Brahms

21.10.2012 - Der fulminante Siegeszug von Vize-Europameisterin Juliane Schenk (Berlin) bei den Denmark Open in Odense wurde am Sonntag im Endspiel gestoppt. Die 29-Jährige, die in der Weltrangliste auf Position sieben geführt wird, unterlag der 22-jährigen Inderin Saina Nehwal nach 35 Minuten mit 17:21, 8:21. Die Inderin hatte bei den Olympischen Spielen in London die Bronzemedaille gewonnen. Für die dreifache deutsche Meisterin, die im vergangenen Jahr bereits einmal im WM-Halbfinale gestanden hatte, ist der zweite Platz bei dem Super Series Premier-Turnier einer der größten Siege ihrer Karriere. Mehr

Denmark Open, Odense, Super Series Premier, 400.000 US-Dollar
Die Endspiele:
HE:
Lee Choong Wei (Malaysia, 1) - Du Pengdu (China, 7) 15:21, 21:12, 21:19 (´72)
DE:
Saina Nehwal (Indien, 3) - Juliane Schenk (Berlin, 6) 21:17, 21:8 (`35)
HD:
Shin Baek-Choel / Yoo Yeon-Seong (Korea) - Koo Kien Keat / Tan Bon Heong (Malaysia, 3) 19:21, 21:13, 21:19 (`66)
DD:
Ma Jin / Tang Jinhua (China) - Misaki Matsutomo / Ayaka Takahashi (Japan, 6) 21:8, 21:12 (`45)
MX:
Xu Chen / Ma Jin (China, 1) - Ahmad Tontowi / Liliyana Natsir (Indonesien, 4) 23:21, 24:26, 21:11 (`72)  Weitere Ergebnisse

Juliane Schenk zieht ins Finale der Denmark Open ein

Von Bernd-Volker Brahms

20.10.2012 - Die 29-jährige Vize-Europameisterin Juliane Schenk (Berlin) ist am Samstag ins Endspiel der mit 400.000 US-Dollar dotierten Denmark Open eingezogen. Die gebürtige Krefelderin, die in der Weltrangliste an Position sieben geführt wird, besiegte in Odense in der Vorschlussrunde nach 61 Minuten die 26-jährige Chinesin Jiang Yanjiao mit 13:21, 21:14, 21:15. Die Denmark Open gehören als Super Series Premier-Turnier zu den fünf am höchsten dotierten Veranstaltungen der Welt. Die dreifache deutsche Meisterin trifft nun am Sonntag entweder auf die chinesische Weltmeisterin Wang Yihan oder die Inderin Saina Nehwal. Weitere Ergebnisse

Juliane Schenk spielte sich im dänischen Odense in einen Rausch. Archivbild: Brahms

Schenk schlägt Olympiasiegerin und zieht bei Denmark Open ins Halbfinale ein

Von Bernd-Volker Brahms

19.10.2012 - Die 29-jährige Vize-Europameisterin Juliane Schenk (Berlin) hat am Freitag im dänischen Odense bei den Denmark Open eine überragende Leistung abgeliefert und erstmals das Halbfinale erreicht. Bei der mit 400.000 US-Dollar dotierten Veranstaltung besiegte die an Position sechs gesetzte gebrütige Krefelderin die Olympiasiegerin Li Xuerui aus China nach 39 Minuten mit 21:19, 21:12. Die Deutsche diktierte das gesamte Spiel gegen die 21-jährige Asiatin und musste lediglich beim 15:15 im ersten Satz eine kritische Phase überstehen. Im Halbfinale trifft die dreifache deutsche Meisterin am Samstag auf die an Position acht gesetzte Chinesin Jiang Yanjiao. Die Danish Open sind ein Turnier der Super Series Premier-Katgegorie und gehören damit zu den fünf höchstdotierten Veranstaltungen der Welt. Mehr oder Ergebnisse 

Beim DBV dreht sich das Trainerkarussell weiter

Von Claudia Pauli 

18.10.2012 - Beim Deutschen Badminton-Verband (DBV) sind weitere Personalentscheidungen im Trainerstab für die Zeit ab dem 1. Januar 2013 gefallen. Das teilte der Verband am Donnerstag mit. Als Bundestrainer für das Herreneinzel in Saarbrücken fungiert künftig Xu Yan Wang, der bislang in Mülheim für das Dameneinzel zuständig war. Nachfolger des gebürtigen Chinesen als Damentrainer wird Stephan Kuhl, der derzeit als Co-Trainer am Bundesstützpunkt der Damen in Mülheim an der Ruhr tätig ist. Die Herrendoppel trainiert mit Beginn des nächsten Jahres Uwe Ossenbrink, der auch jetzt schon als Co-Trainer am Bundesstützpunkt in Saarbrücken zum Team gehört. Der Indonesier Dede Dewanto bleibt Co-Trainer am Bundesstützpunkt der Herren. Mehr

Jeroen van Dijk hat sieben Jahre lang im Trainerstab des DBV mitgearbeitet. Foto: Brahms

Auch Trainer Jeroen van Dijk verlässt den DBV

Von Bernd-Volker Brahms

14.9.2012 - Nachdem der Noch-Chef-Bundestrainer Jakob Høi bereits im Juni vor den Olympischen Spielen seinen Rückzug beim Deutschen Badminton Verband (DBV) erklärt hat, verlässt nun auch Bundestrainer Jeroen van Dijk nach sieben Jahren den deutschen Verband. Der 41-jährige Niederländer, der zunächst beim DBV für das Dameneinzel und seit 2008 für das Herreneinzel zuständig war, wechselt zum 1. Dezember zum Kontinenatalverband Badminton Europe (BE). Dies teilte die BE am Freitag mit. In Dänemark wird der hochgewachsene ehemalige Weltklassespieler, der mit einer Dänin verheiratet ist, als Development Manager arbeiten und für alle Entwicklungsprogramme des Verbandes verantwortlichen sein. Dazu gehören ein Olympia-Projekt, die Summer School, Regional- und Schulprojekte sowie die Material-verteilung und die Ausbildung der Trainer und Court-Offiziellen.  Wer Nachfolger beim DBV für van Dijk wird, hat der Verband noch nicht mitgeteilt. Als neuer Chef-Bundestrainer wurde bereits Holger Hasse benannt.       

Olympiasiegerin Li Xuerui aus China. Foto: Brahms

China-Masters: Trotz 400.000 US-Dollar Preisgeld nur ein schwaches Teilnehmerfeld

Von Bernd-Volker Brahms

12.9.2012 - Nach den Olympischen Spielen herrscht bei den Badminton-Cracks noch eine Spielmüdigkeit. Bei den China-Masters in dieser Woche in Changzhou werden zwar rekordverdächtige 400.000 US-Dollar (im vergangenen Jahr 250.000 US-Dollar) Preisgeld ausgeschüttet, das Teilnehmerfeld ist allerdings so schwach wie bei keinem Super-Series-Turnier der vergangenen fünf Jahre. Im Damendoppel treten gerade einmal sieben Paarungen an. Selbst die chinesischen Stars glänzen durch Abwesenheit - einzige die Olympiasiegerin Li Xuerui, die in London im Dameneinzel erfolgreich war, ist dabei. In allen anderen vier Disziplinen verzichten die Olympiasieger auf einen Start. Hier geht es zu den Ergebnissen.   

Das Bild zeigt Punnch Gunalan 2006 in seinem BWF-Büro in Kuala Lumpur. Foto: Hans-Jörg Brahms
Malaysier Punch Gunalan ist gestorben

Von Bernd-Volker Brahms

15.8.2012 - Die malaysische Badmintonlegende Punch Gunalan ist am heutigen Mittwoch im Alter von 68 Jahren gestorben. Der ehemalige Spitzenspieler und Funktionär erlag in einem Krankenhaus seines Geburtsortes Sepang einem Krebsleiden. Punch Gunalan war von 1997 bis 2005 Vizepräsident der Badminton World Federation (vorher IBF) und zwischen 2005 und 2008 Generalsekretär des Weltverbandes, dessen Sitz auf sein Betreiben 2005 vom englischen Cheltenham nach Kuala Lumpur (Malaysia) verlegt worden. Als Funktionär war eine umstrittene Figur, dessen umtriebiges Handeln ab 2007 zu einer handfesten Krise im Weltverband führte. Mehr

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